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Leipzig

Covid-19 - Stadt Leipzig verschärft Maßnahmen aufgrund zunehmender Corona-Infektionen

Covid-19 - Stadt Leipzig verschärft Maßnahmen aufgrund zunehmender Corona-InfektionenLeipzig. Wie die Stadtverwaltung Leipzig am Dienstagmittag mitteilte, werden die Maßnahmen zum Gesundheitsschutz der Bevölkerung nach zahlreichen neuen Infektionen verschärft.

Sport

HC Leipzig mit klarem Sieg gegen Rödertal

HC Leipzig mit klarem Sieg gegen RödertalLeipzig. Mit einem deutlichen 38:25 (21:11) gegen den HC Rödertal hat der HC Leipzig seinen ersten Heimsieg der Saison erringen können.

Empörung nach Hetzjagd auf acht Inder in Mügeln

am . Veröffentlicht in Leipzig

Leipzig. Nach der  Hetzjagd auf acht Inder in Mügeln macht sich Empörung über das Verhalten des Bürgermeisters der Stadt breit. Gotthard Deuse (FDP) hatte gesagt: "Bei uns gibt es keinen rechtsextreme Szene" und behauptet, die Angriffe auf die Inder würden auf das Konto auswärtiger gehen. SPD-Politiker Sebastian Edathy nannte dies in der Frankfurter Rundschau "blauäugig" und fuhr fort: "Gerade Sachsen ist bekannt dafür, dass es die Existenz des Rechtsextremismus gern abstreitet. Dieses Stadium müsste inzwischen überwunden sein." Der Neuen Osnabrücker Zeitung sagte er: "Ich kann dunkelhäutigen Bürgern auch heute nicht mit gutem Gewissen raten, Volksfeste in ostdeutschen Kleinstädten zu besuchen".

Bundestagsvizepräsident Thierse sagte, der Rechtsextremismus habe im Osten einen besonderen gewalttätigen Akzent. Da gebe es nichts zu beschönigen.

Zu der im Zusammenhang mit den Vorfällen in Mügeln teilweise aufgestellten Behauptung, Sachsen tue zu wenig gegen den Rechtsextremismus, erklärte Innenminister Buttolo: "Der Behauptung einiger Leute, in Sachsen werde zu wenig gegen Rechtsextremismus getan, muss ich energisch widersprechen. In Sachsen steht der Kampf gegen Rechtsextremismus ganz oben auf der politischen Agenda. Dies gilt für die Strafverfolgung genauso wie für den Bereich der Prävention. So wurde beispielsweise im Frühjahr konsequent gegen die rechtsradikale Gruppierung "Sturm 34" vorgegangen. Die Mittel für Initiativen gegen Rechtsextremismus im Rahmen des Programms "Weltoffenes Sachsen" wurden in diesem Jahr noch einmal um 500.000 Euro von 1,2 Mio. Euro im Jahr 2006 auf 1,7 Mio. Euro im Jahr 2007 aufgestockt. Auch für das kommende Jahr sind 1,7 Mio. Euro geplant. Darüber hinaus gibt es ein so genanntes "Mobiles Referententeam" bestehend aus Polizisten und Mitarbeitern des Verfassungsschutzes. Dieses Team richtet sich beispielsweise mit Vorträgen über rechtsextremistische Bestrebungen an Lehrerinnen und Lehrer, wobei in der Praxis auch Eltern, Schüler und weitere interessierte Personen an den verschiedenen Veranstaltungen des Teams teilnehmen. Es gibt eine Wanderausstellung des Verfassungsschutzes für Schulen zum Thema Rechtsextremismus und vieles mehr. Kurz und gut: Wer behauptet, Sachsen tue zu wenig im Kampf gegen Rechtsextremismus, der möge sich bitte erst vor Ort informieren. Klar ist, dass wir in Sachsen im Kampf gegen Rechtsextremismus nicht nachlassen werden."

Am Wochenende hatten in Mügeln etwa 50 Jugendliche acht Inder durch die Stadt gejagt und verprügelt.

(ssc) 

 

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