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Leipzig: Telekom-Mitarbeiter demonstrieren gegen Auslagerungspläne

am . Veröffentlicht in Leipzig

telekomkundgeb.jpgLeipzig. Etwa 3000 Telekom-Beschäftigte aus ganz Deutschland haben heute in Leipzig gegen die Auslagerung ihrer Arbeitsplätze demonstriert. Die Kundgebung fand am Rande einer Betriebsversammlung statt. Dort informierte die Vivento Customer Services (VCS) über die Modalitäten der Auslagerung. Nochbeschäftigte der Deutschen Telekom brachten ihr Erstaunen darüber zum Ausdruck, dass sie über ihr zukünftiges Gehalt keine genaue Aussage bekamen. Dies wurde von der VCS damit begründet, dass ein Austausch von Mitarbeiterdaten aus Datenschutzgründen erst sehr kurzfristig vor dem Übergang in die neue Gesellschaft möglich sei.

 

 

 

 

telekom2.jpgErst im Frühsommer setzte die Telekom die Ausgliederung vom 50 000 Mitarbeitern in eine Servicegesellschaft durch. 6 Wochen flächendeckender Streik, Kundenschwund, mangelnder Service. Dass Alles scheint der Telekom schwer zugesetzt zu haben, denn einem Bericht des "Focus" zufolge will die Telekom weitere 3.000 Stellen streichen. Das Magazin hatte ohne Nennung einer Quelle berichtet, der Konzern wolle die Sparte "Kundenniederlassung Spezial" in die Tochter Vivento Customer Services (VCS) auslagern. Die Vivento Customer Services (VCS) ist ein Callcenter-Unternehmen mit Sitz in Bonn mit etwa 2.700 Beschäftigten. Das Unternehmen wurde 2004 gegründet und ist als GmbH organisiert, deren Anteile zu 100% von der Deutschen Telekom gehalten werden. Die Telekom dementiert den Bericht des Magazins Focus umgehend. Ein weiterer Telekomsprecher hingegen erwiederte am Sonntag auf Nachfrage gegenüber Reuters, die Sparte "Kundenniederlassung Spezial" habe rund 2.500 Mitarbeiter, deren Wechsel zu VCS schon im vergangenen Monat angekündigt worden sei. Diese Stellen sollten nicht gestrichen, sondern lediglich in das Tochterunternehmen ausgegliedert werden.
 
telekom3.jpgMehr als eine halbe Million Schmalbandkunden verlor das Unternehmen im zweiten Quartal 2007, im ersten Halbjahr liegt die Zahl bei 1,1 Millionen. Um diesen Umsatzverlust zu kompensieren scheint das Allheilmittel der Telekom immernoch die Ausgliederung von Mitarbeitern zu sein. Ver.Di hingegen sieht das ein wenig anders: "Die Telekom soll jetzt Schluß machen damit, Leute aus dem Konzern zu drängen. Dagegen werden wir uns wehren", so Verdi-Bundesvorstandsmitglied Lothar Schröder. Die Gewerkschaft hat bereits Widerstand gegen die erneuten Ausgliederungspläne der Telekom angekündigt, Beschäftigte der Beschwerdeabteilung der Festnetzsparte in die Callcenter der konzerneigenen Beschäftigungsgesellschaft Vivento zu verlagern.

(msu)

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