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Verbraucherzentrale Sachsen rät von Nahrungsergänzungsmitteln für Schulanfänger ab

am . Veröffentlicht in Leipzig

Leipzig. Eine Woche vor Schuljahresbeginn weist die Verbraucherzentrale Sachsen darauf hin, dass sie Nahrungsergänzungsmittel für Schulanfänger für nicht empfehlenswert hält. "Für gesunde Kinder sind derartige Nahrungsergänzungen überflüssig, im Gegenteil, es besteht die Gefahr der Überdosierung", sagt Dr. Birgit Brendel, Ernährungsreferentin der Verbraucherzentrale. Zum einen kann der Nährstoffbedarf problemlos mit üblichen Lebensmitteln gedeckt werden. Andererseits sind die meisten der speziell für Kinder beworbenen so genannten Kinderlebensmittel mit Vitaminen und Mineralstoffen angereichert. "Wenn Kinder beispielsweise zum Frühstück angereicherte Knusperflakes essen, in der Schule Kinderjoghurt mit der „Extraportion Calcium und Vitamine löffeln, am Abend in eine Schnitte mit vitaminangereicherter Kinderwurst beißen, und das alles mit einer Multivitamintablette gekrönt wird, dann rückt die Überdosierung in greifbare Nähe", meint Brendel. "Problematisch an der Sache ist auch, dass bereits Schulanfänger vermittelt bekommen, dass sie ohne zusätzliche Pillen und Pulver nicht gesund ernährt und leistungsfähig sein können".

Schüler und besonders Schulanfänger seien zur lukrativen Zielgruppe für die Anbieter von Nahrungsergänzungsmitteln geworden. Unter dem Hinweis auf die wachsenden Belastungen durch Schule und Freizeit werden Vitamintabletten und ähnliches – kindgerecht in Bärchenform gepresst – zur Steigerung der Lernfähigkeit angepriesen oder sollen möglichen Mangelzuständen vorbeugen.

Wichtiger ist es, den Kindern eine ausgewogene Ernährung zu vermitteln. Dies bedeute, dass ein Essen angeboten wird, das reich an Gemüse, Obst und Getreideprodukten ist, nur mäßig tierische Lebensmittel, wie Milchprodukte, Fisch und Fleisch enthält, und dass fettreiche Lebensmittel und Süßigkeiten sehr sparsam bemessen werden. Wesentlich ist auch eine ausreichende Trinkmenge, je nach Alter des Kindes etwa 1 – 1,5 Liter täglich in Form energiefreier bzw. energiearmer Getränke. Kinder, die zu wenig trinken, sind häufiger müde und weniger aufmerksam. Ebenso gehört die Verteilung der Mahlzeiten zu einem ausgewogenen Essverhalten. "Besonders wichtig für die Leistungsfähigkeit in der Schule sind das erste Frühstück zu Hause und das zweite Frühstück in der Schule. Das sprichwörtliche Pausenbrot sollte immer mit etwas Obst und Gemüse ergänzt werden und natürlich mit einem energiearmen Getränk", meint Brendel.

weitere Informationen: Verbraucherzentrale Sachsen

(msu) 

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