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Sächsische Hochschulen immer stärker auf Drittmittel angewiesen

am . Veröffentlicht in Leipzig

Dresden. Die Sächsischen Hochschulen haben 2006 mehr Drittmittel als je zuvor erhalten. Insgesamt erhielten sie rund 385 Millionen Euro erhalten, etwa 60 Millionen Euro mehr als im Vorjahr.

"Mit diesen Geldern konnten insgesamt 11.328 Forschungsvorhaben und 6.631 Drittmittelstellen finanziert werden", bilanziert Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange das hervorragende Ergebnis. Das sei ein Plus von 610 Projekten und 439 Drittmittelstellen im Vergleich zum Vorjahr. Der Freistaat Sachsen trug 2006 mit 30 Mio. Euro (davon 22,7 Mio. Euro für die Hochschulen) zur Forschungsförderung bei.

Zwar seien für Sachsens Hochschulen die Bundesministerien mit rund 68 Millionen Euro (plus 11,4 Mio. Euro) nach wie vor die größten Projekt- und Drittmittelgeber. Zunehmend gewinne aber auch die Wirtschaft bei der Projektfinanzierung an Bedeutung. So kamen von den rund 241 Millionen Euro Drittmitteleinnahmen an den Hochschulen rund 22 Prozent (53 Mio. Euro) von Unternehmen. "Das ist ein Zeichen dafür, dass sich die Hochschulen zunehmend als wichtige Partner der regionalen und bundesweiten Wirtschaft etablieren", so Ministerin Dr. Stange. Die positiven Zahlen dürften allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Wirtschaft im Osten aufgrund der historischen Entwicklung noch nicht über ein Forschungs- und Entwicklungspotenzial verfüge, das dem im Westen entspräche, sagte Dr. Stange. Die relativ hohen Ausgaben des Staates für Forschung und Entwicklung in den ostdeutschen Ländern seien daher nach wie vor unverzichtbare Voraussetzung dafür, dass die Wirtschaft in der Region ihre eigenen Forschungs- und Entwicklungskapazitäten Schritt für Schritt stärken könne.

Bei den außeruniversitären Forschungseinrichtungen sei die Wirtschaft bereits mit mehr als 60 Millionen Euro Hauptdrittmittelgeber. Mit 58 Prozent konnten dabei die 15 sächsischen Einrichtungen der Fraunhofer- Gesellschaft die meisten Drittmitteleinnahmen erwirtschaften. Die restlichen 42 Prozent Drittmittel entfallen auf das Umweltforschungszentrum in Leipzig, die sieben Leibniz-, sechs Max-Planck- Institute sowie die Landesforschungseinrichtungen.

Als Drittmittel bezeichnet man Mittel zur Förderung von Forschung und Entwicklung sowie des wissenschaftlichen Nachwuchses und der Lehre zusätzlich zum regulären Haushalt, die von öffentlichen oder privaten Stellen eingeworben werden. Diese Mittel stammen nicht aus der Grundausstattung und nicht aus Mitteln des Landes (z. B. Forschungsförderung des Landes). Drittmittel werden zumeist zur Finanzierung von zusätzlichem Personal sowie zur finanziellen Ausstattung von Forschungsprojekten genutzt.

(SMWK/msu) 

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