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Leipzig

Verkehrsfreigabe der Plagwitzer Brücke im Juni 2020 geplant

Verkehrsfreigabe der Plagwitzer Brücke im Juni 2020 geplantLeipzig. Die Verkehrsfreigabe für die Plagwitzer Brücke in Leipzig ist auf den Juni 2020 verschoben worden.

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Ab Morgen gilt die 0 Promille Grenze für Fahranfänger

am . Veröffentlicht in Leipzig

Alkoholkonsum zählt nach wie vor zu den häufigsten Unfallursachen im Straßenverkehr. Für Fahranfänger gilt künftig für den Zeitraum von zwei Jahren ein absolutes Alkoholverbot am Steuer, unabhängig von ihrem Alter. Für  Führerscheinbesitzer unter 21 Jahren gilt einen generelle 0 Promille Grenze. Bei Verstößen sind eine Strafe von 125 Euro, zwei Punkte in Flensburger Strafregister, ein Schulungsseminar und eine Verlängerung der Probezeit auf vier Jahre vorgesehen. Auf ein Fahrverbot wird aber verzichtet, wenn der Alkoholpegel noch unter 0,5 Promille liegt.

Staatsminister Albrecht Buttolo: "Mit der zusätzlichen Koppelung an die Altersgrenze von 21 Jahren ist es gelungen, ein für die Polizeikräfte in praktikabler Weise vollziehbares Verbot zu formulieren. Es verspricht die überproportional hohe Unfallbeteiligung junger Fahrer zurückzudrängen. Gerade die jungen Fahranfänger können aufgrund mangelnder Fahrerfahrung und jugendlichen Leichtsinns die Folgen des Genusses selbst geringer Alkoholmengen nicht kompensieren. Sie dürfen nicht in die Verlegenheit geraten, sich an eine Alkoholgrenze „heranzutrinken“. Ein klares Signal an diese Zielgruppe, dass Autofahren und der Genuss alkoholischer Getränke nicht zueinander passen, war längst überfällig."

Der Freistaat Sachsen hatte sich bereits im Jahr 2000 für die Einführung eines Alkoholverbots für Fahranfänger stark gemacht. Ein vom Sächsischen Staatsministerium des Innern initiierter Antrag hatte damals aber nicht die im Bundesrat erforderliche Mehrheit erreicht. Anfang dieses Jahres griff die Bundesregierung die Thematik auf, wollte das Alkoholverbot aber zunächst nur an die Inhaberschaft der Fahrerlaubnis auf Probe koppeln. Auf Antrag des Sächsischen Staatsministeriums des Innern stimmten die übrigen Bundesländer zunächst im Innenausschuss des Bundesrates und danach im Bundesratsplenum einer zusätzlichen Koppelung des Verbotes an die Altersgrenze von 21 Jahren zu. Der Bundestag schloss sich schließlich dieser Auffassung an. In der Begründung der Neuregelung wird darauf verwiesen, dass junge Fahrer unter 21 Jahren überdurchschnittlich häufig unter Alkoholeinfluss an Unfällen beteiligt sind, bei denen es Verletzte oder Tote gibt.

(SMI/msu) 

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