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Moppi ziert die Kindertasse des Leipziger Weihnachtsmarktes 2019

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GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig erhielt Schenkung kostbarer Porzellane

am . Veröffentlicht in Leipzig

GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig erhielt Schenkung kostbarer PorzellaneLeipzig. Das GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig hat von Professor Günther Sterba eine Schenkung von 36 außergewöhnlich bemalten Porzellanen erhalten.

 

 

Von der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin (KPM) um 1806/07 im Auftrag von Napoleon für die Kaiserin Joséphine von Frankreich angefertigt, gehören die 36 Dessertteller zu einem umfangreichen Tafelservice. Die Teller sind nach einer grafischen Vorlage mit detailliert dargestellten Einzelpflanzen im Spiegel und einem Blattkranz in Sepiamalerei auf der Fahne dekoriert. Geographische Herkunft und Name der Pflanzen sind in französischer Sprache auf der Tellerrückseite angegeben. Die Teller sind teilweise vergoldet und wurden von Johann Friedrich Schulze bemalt. Nach dem Tod der Kaiserin im Jahr 1814 und der Versteigerung des Nachlasses galt das botanische KPM-Service lange Zeit als verschollen.

Der Sammler Prof. Günther Sterba (links) und Museumsdirektor Dr. Olaf Thormann präsentierten die Schenkung

Der Sammler Prof. Günther Sterba (links) und Museumsdirektor Dr. Olaf Thormann präsentierten die Schenkung

Dank der Schenkung besitzt das Museum nun die größte Sammlung an Tellern aus diesem seltenen botanischen Service der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin. Schenkgeber ist der bei Leipzig lebende Sammler und bekannte Zoologe Professor Günther Sterba, der im Laufe mehrerer Jahrzehnte eine Reihe exquisiter Dessertteller zusammengetragen hat.

(ine/ Bilder: Esther Hoyer)

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