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Das Leipziger Institut für Theaterwissenschaften lebt: DFG-Förderung für historische Theatertanzforschung

am . Veröffentlicht in Leipzig

Das Leipziger Institut für Theaterwissenschaften lebt: DFG-Förderung für historische TheatertanzforschungLeipzig. Mit einer Fördermittelsumme von 1,2 Millionen Euro kommt Hanna Walsdorf in diesem Semester von der Universität Heidelberg an das Institut für Theaterwissenschaften der Universität Leipzig.

 

 

Die Fördersumme stammt aus dem renommierten Emmy Noether-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), dessen Ziel es ist, herausragenden Nachwuchswissenschaftlern mit einem exzellenten Forschungsprojekt die Möglichkeit zu geben, sich durch eigenverantwortliche Leitung einer Nachwuchsgruppe, verbunden mit qualifikationsspezifischen Lehraufgaben, auf direktem Wege für eine wissenschaftliche Leitungsaufgabe, insbesondere als Hochschullehrer, zu qualifizieren. In den kommenden fünf Jahren wird Walsdorf am Leipziger Institut für Theaterwissenschaften an ihrem Projekt “Ritualdesign für die Ballettbühne: Konstruktionen von Volkskultur im europäischen Theatertanz (1650-1760)“ arbeiten.
Insgesamt werden in der neuen Emmy Noether-Forschergruppe die Möglichkeit erhalten, in einem “für das Projekt idealen Forschungsumfeld interdisziplinär vernetzt auf dem Gebiet der historischen Theatertanzforschung zu arbeiten“, so die 32-jährige Walsdorf.
“Wir werden aus theater-, tanz-, musik- und kostümwissenschaftlicher Perspektive untersuchen, wie sich Spuren von Volkskultur einerseits und konstruierte Rituale andererseits im höfisch geprägten europäischen Theatertanz des 17. und 18. Jahrhunderts manifestiert haben“, erläutert Walsdorf die bevorstehende Aufgabe. “Musik, Choreografie und Kostüme haben sich in dieser Zeit zu einem Theatertanzstil verbunden, der vom Austausch zwischen eigenen und fremden Kulturerscheinungen lebte.“
Bis zu ihrem Wechsel an die Universität Leipzig war die junge Wissenschaftlerin vier Jahre lang bei Prof. Dr. Silke Leopold im musikwissenschaftlichen Teilprojekt des SFB 619 “Ritualdynamik“ an der Universität Heidelberg tätig, aus dem die Idee für das Emmy-Noether-Projekt hervorgegangen ist. 2009 promovierte sie am Lehrstuhl für Tanzwissenschaft an der Universität Salzburg bei Prof. Dr. Claudia Jeschke; 2011 wurden ihre Forschungsarbeiten mit dem Tanzwissenschaftspreis NRW ausgezeichnet.

(ssc)

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