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Sächsisch als Erfolgsprinzip, oder so ?!...Sachsen LB verkauft!

am . Veröffentlicht in Wirtschaft

sachsenlb1.jpg Sächsisch als Erfolgsprinzip, der Leit - und Werbespruch der sächsischen Landesbank die die letzten Tage in aller Munde ist. Nur scheint der "Erfolg" eine Momentaufnahme aus dem Jahr 2006 gewesen, und nicht nur sächsischer Herkunft zu sein. Noch bis gestern handelte es sich laut einem Sprecher der Landesbank "um ein temporäres Problem". Wie temporär stellte sich über das Wochenende heraus. Nach einem kürzlich von der Sparkassenfinanzgruppe gegebenem "Finanzspritzchen" in Höhe von 17,3 Milliarden Euro wird die LB nun doch verkauft.

Lächerliche 400 Millionen Euro haben gefehlt, um Zahlungsverpflichtungen nachzukommen woraufhin die BaFin, die deutsche Finanzaufsicht, die alle Banken und die Börse kontrolliert, den sofortigen Verkauf oder Insolvenz forderte. Krisensitzung. Krisensitzung. Und noch eine Krisensitzung später, um genau zu sein am gestrigen Sonntag, dem 26. August rief der sächsische Ministerpräsident Georg Milbradt in seiner Regierung den Ausnahmezustand aus, und ordnete den sofortigen Verkauf der Sachen LB an. Nur worauf basierte dieses "sächsische Erfolgsprinzip"?
 

Chronologisch:

Am 15. Juli brach der Hypotheken Markt in den USA ein, der Markt - in den die irische Sachen LB Tochter "Ormond Quay" Milliarden investierte.

15 Tage später, am 01. August warnen Börsenexperten vor einer bevorstehenden Bankenkrise, wohlmöglich der schwersten seit 1931.

Erste Gerüchte, über hohe Verluste bei der Sachsen LB wurden um den 10. August laut, aber dementiert.

17. August Die Finanzspritze, in Höhe des geschätzten Gesamtwertes der Irischen Sachsen LB Tochter - 17,3 Mrd. € wird von der Sparkassenfinanzgruppe zur Verfügung gestellt.

26. August In einer Blitzaktion wurde die LB am Sonntag verkauft.
 

Die Landesbank Baden Württemberg schätzt den Kaufpreis auf eine Summe zwischen 300 und 800 Mio. Euro, wobei der genaue Kaufpreis noch bis Ende des Jahres ermittelt werden soll. In einem Punkt können aber Sparkassenkunden beruhigt sein. Das Geld der Kunden ist sicher, für solche Fälle sind alle Banken versichert. Nur für den entstandenen Schaden werden wir wohl alle aufkommen müssen. Die Sächsische Landesbank gehört zu 37,04% dem Freistaat Sachsen, die restlichen 62,96% der Sachsen-Finanzgruppe, die sich wiederum auf den Freistaat und einige Sparkassenverbände, und Landkreise aufgliedert - und für deren Verluste haftet… Der Freistaat.

(mkr) 

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