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Agrarbericht: "Sächsische Landwirtschaft steht auf stabilen Füßen"

am . Veröffentlicht in Wirtschaft

Landwirtschaft„Der sächsische Umwelt- und Landwirtschaftsminister Stanislaw Tillich hat heute den Agrabericht 2006 vorgestellt. "Die sächsische Landwirtschaft steht auf stabilen Füßen. Sie kann optimistisch den Veränderungen in der Zukunft – hin zu mehr Markt und weniger Subventionen – entgegensehen“", bilanziert Tillich. Nach Aussage des Ministers hat sich die Agrarbranche in den vergangenen Jahren trotz einiger „Aufs und Abs“ zu einem nicht zu unterschätzenden Wirtschaftsfaktor im Freistaat entwickelt.

So habe die Wertschöpfung im Betrachtungszeitraum rund 1,9 Milliarden Euro betragen. Damit ist die Land- und Ernährungswirtschaft mit dem sächsischen Fahrzeugbau vergleichbar.

Die steigende Nachfrage nach Agrarprodukten und steigende Weltmarktpreise vor allem im Getreide- und Milchbereich in den letzten Monaten werden sich in den kommenden Jahren positiv auswirken. „Die zunehmenden Diskussionen über Preise und Qualität sind ein Schritt in die richtige Richtung“, so der Minister. „Landwirtschaft sei aber noch viel mehr als reine Nahrungsmittelproduktion“, betonte Tillich. „Landwirte leisten einen wesentlichen Beitrag zur Pflege von Natur und Landschaft.“ So wurden allein auf 109.496 Hektar Ackerland umweltentlastende Maßnahmen – wie beispielsweise reduzierte Stickstoffdüngung – durchgeführt. Die Zahl der ökologisch wirtschaftenden Betriebe stieg im Jahr 2006 um 6,8 Prozent auf derzeit 298. Das sind 4,2 Prozent aller landwirtschaftlichen Betriebe Sachsens. Die Fläche liegt bei 23.426 Hektar und ist im Vergleich zum Vorjahr in etwa gleich geblieben.

Insgesamt arbeiten in den landwirtschaftlichen Betrieben 42.840 Menschen. Das sind 2,3 Prozent aller Erwerbstätigen in Sachsen. Die gesamte Branche – also einschließlich
vor- und nachgelagertem Bereich, wie z. B.: Ernährungswirtschaft und handwerkliches Nahrungsmittelgewerbe - bringt es auf rund 94.000 Beschäftigte. Das heißt, jeder 20. Arbeitsplatz steht direkt oder indirekt mit der Landwirtschaft in Verbindung. Im Freistaat gab es im Jahr 2006 7.117 landwirtschaftliche Unternehmen. Das sind 227 Betriebe weniger als im Vorjahr und entspricht dem Stand von 2004.

Beim Einkommen haben die Landwirte im vorigen Jahr Einbußen wegen der relativ schlechten Ernte und der Preisrückgänge bei Milch und Getreide hinnehmen müssen. Beim Einkommen der Landwirte ist ein leichter Rückgang im Vergleich zu 2005 zu verzeichnen. „Über mehrere Jahre betrachtet liegen die Verdienste jedoch im Durchschnitt und wir können von einer stabilen Einkommensentwicklung sprechen“, bewertete der Minister die Situation. Die höchsten Einkommen haben die Ackerbaubetriebe, die Futterbetriebe liegen deutlich darunter.

Hinsichtlich der Agrarstruktur gab es im letzten Jahr kaum Veränderungen. Bewirtschaftet wurden 910.000 Hektar. Davon sind 721.000 Hektar als Acker- und 184.000 Hektar als Grünland ausgewiesen. Der durchschnittliche Getreideertrag lag mit 56,22 Dezitonnen um 13 Prozent deutlich unter dem Vorjahresergebnis. Die Rinderbestände gingen in Sachsen – bedingt durch sehr gute Milchleistungen und Begrenzung durch die Milchquote – leicht zurück. 483.588 Rinder stehen in sächsischen Ställen. Der Schweinebestand hat sich durch verbesserte Schlachtpreise stabilisiert und liegt bei 632.030 Tieren.

Alle Zahlen zur sächsischen Landwirtschaft sind dem Agrarbericht 2006 zu entnehmen.

weitere Informationen: www.smul.sachsen.de/landwirtschaft

(msc)

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