Leipzig

Freier Eintritt im GRASSI Museum für Angewandte Kunst am 4. Advent

Freier Eintritt im GRASSI Museum für Angewandte Kunst am 4. AdventLeipzig. Am 18. Dezember, dem 4. Advent, lädt das GRASSI Museum für Angewandte Kunst von 10 bis 18 Uhr zum kostenlosen Bummel durch die Ausstellungen ein.

 

 

 

 

Sport

SC DHfK Leipzig verpflichtet Torwart Domenico Ebner

SC DHfK Leipzig verpflichtet Torwart Domenico EbnerLeipzig. Für die kommenden beiden Spielzeiten hat der SC DHfK Leipzig den italienischen Nationaltorhüter Domenico Ebner verpflichtet.

 

 

 

 

 

SC DHfK Leipzig feiert fünften Sieg in Folge

SC DHfK Leipzig feiert fünften Sieg in FolgeLeipzig. Die Bundesligahandballer des SC DHfK Leipzig bleiben unter ihrem neuen Trainer Rúnar Sigtryggsson weiter verlustpunktfrei. Am 2. Advent gewannen die Leipziger gegen die SG Flensburg-Handewitt mit 31:30 (17:13).

 

 

 

 

Mehr als 4.500 Handballfans waren in die Quarterback Immobilien Arena gekommen, um am Sonntagnachmittag das Spiel des SC DHfK Leipzig gegen die SG Flensburg-Handewitt live zu erleben. Vom hochklassigen Handball über Zittern in der zweiten Halbzeit bis zum Siegtreffer wenige Sekunden vor Schluss wurde ihnen einiges geboten.
Vor voller Hütte konnte der SC DHfK gleich zu Beginn einen Ball der Flensburger abfangen und Patrick Wiesmach auf Reisen schicken. Der Rechtsaußen setzte den Konter allerdings neben das Tor und holte sich obendrein in der darauffolgenden Abwehraktion gleich die erste Zeitstrafe ab. Den fälligen Siebenmeter verwandelte Emil Jakobsen zum 0:1 für die Gäste aus dem hohen Norden. Obwohl die Leipziger in der Anfangsphase nach einer weiteren Strafe gegen Oskar Sunnefeldt vier Minuten mit einem Mann weniger bestreiten mussten, schafften sie es, Schritt zu halten. Simon Ernst traf in Unterzahl zum 3:3, Oskar Sunnefeldt netzte zum 4:4. Nach zehn Minuten übernahm der SC DHfK durch Viggó Kristjánsson zum ersten Mal in dieser Partie die Führung. Leipzig versuchte auch diesmal wieder, hohes Tempo an den Tag zu legen. Auch im Positionsangriff funktionierten die Spielzüge ausgezeichnet. Zwei weitere Treffer von Kristjánsson und ein Tor von Ernst sorgten für einen 3:0-Lauf, sodass die Grün-Weißen nach einer Viertelstunde mit 9:6 führten. Als Flensburg dann zweimal erfolgreich war und Leipzig auch noch einen Siebenmeter vergab, brachte Trainer Rúnar Sigtryggsson mit einer Auszeit sofort wieder Ruhe ins Spiel. Sunnefeldt und Kristjánsson erzielten die Tore zum 11:8 bzw. 12:9, und dann durfte sich endlich auch wieder Maciej Gebala in die Torschützenliste eintragen. Der polnische Nationalspieler, der mehrere Wochen verletzungsbedingt gefehlt hatte, traf vom Kreis zum 13:10. Witzke erhöhte aus dem Rückraum auf 14:10, Sime Ivic sogar auf 16:11. In dieser Phase des Spiels zeigte auf Seiten der Gäste nur Franz Semper ordentlich Gegenwehr. Der ehemalige Leipziger erzielte binnen fünf Minuten drei Treffer. Dennoch nahm der SC DHfK nach einer gelungenen ersten Halbzeit eine 17:13-Führung mit in die Kabine.
Durch einen Doppelschlag nach Wiederanpfiff von Wiesmach und Kristjánsson lag Leipzig nun sogar mit sechs Toren vorn und drängte auf den nächsten Treffer. Dann mussten die Sachsen allerdings einige kritische Minuten überstehen. Der hohen Intensität geschuldet, ließ die Konzentration bei der einen oder anderen Aktion etwas nach. Patrick Wiesmach verzog zunächst von außen und vergab fahrlässig eine weitere Kontergelegenheit. Marino Maric scheiterte vom Kreis am immer stärkeren Kevin Møller und auch der lange Pass von Kristian Saeveras auf Lukas Binder geriet etwas zu weit. Statt einer möglichen 21:14-Führung schmolz der Vorsprung nun immer weiter zusammen. Leipzig blieb beinahe neun Minuten ohne eigenen Treffer und lag plötzlich nur noch mit 20:19 vorn. Die Partie drohte komplett zu kippen. Sime Ivic beendete in der 43. Minute endlich die Leipziger Torflaute. Nach einem Timeout von Sigtryggsson fingen sich die Sachsen und zogen wieder auf 24:21 davon.

Viggo Kristjansson avancierte zum Matchwinner des SC DHfK Leipzig

Viggo Kristjansson avancierte zum Matchwinner des SC DHfK Leipzig

Der Handballrausch der ersten 35. Minuten war da zwar längst verflogen und die Leipziger mussten sich inzwischen jedes einzelne Tor ganz hart erarbeiten, doch mit einem enormen Willen und der lautstarken Unterstützung der Fans schafften es die Leipziger, auch zehn Minuten vor Schluss noch mit 27:24 in Führung zu liegen. In der 56. Minute, beim Stand von 29:27 für die Gastgeber, kassierte der Flensburger Benjamin Buric eine Zwei-Minuten-Strafe, die Weichen schienen für die DHfKler auf Sieg gestellt. Doch ausgerechnet in der Schlussphase nutzten die Leipziger ihre Möglichkeit nicht, Flensburg konnte in Unterzahl zum 29:29 ausgleichen. Dem Führungstreffer durch Lukas Binder folgte wiederum der Flensburger Ausgleich, mit etwas mehr als 40 Sekunden auf der Uhr kam der SC DHfK wieder an den Ball. Eine Sekunde vor dem Abpfiff gelang Viggó Kristjánsson dann der erlösende Treffer zum 31:30-Heimsieg der Grün-Weißen.
“Wir haben sehr gut in der ersten Halbzeit gespielt. Auch in der zweiten Halbzeit ging es gut los, was wir jedoch nicht konsequent ausgenutzt haben“, konstatierte DHfK-Coach Sigtryggsson. “Dadurch haben wir Flensburg fast ein bisschen eingeladen, ins Spiel zurückzukommen. Flensburg war in den letzten 20 Minuten sehr souverän und wir hatten große Schwierigkeiten. Zum Glück konnten wir dagegenhalten, das war wichtig. Zum Schluss war es natürlich auch Glück, dass wir mit dem letzten Angriff gewonnen haben. Wir hätten es heute noch besser machen können, aber ein Sieg tut immer gut. Es war insgesamt ein unheimlich spannendes Spiel.“
Nach 15 Spieltagen liegt der SC DHfK Leipzig auf Tabellenplatz 11, bevor es in die beiden letzten Spiele vor Weihnachten geht. Zunächst müssen die Leipziger am 10. Dezember auswärts in Minden antreten, am 18. Dezember empfangen sie dann den Bergischen HC in Leipzig. Das letzte Spiel des Jahres bestreitet der SC DHfK dann am 27. Dezember bei den Füchsen Berlin.

Tore SC DHfK Leipzig: Kristjánsson (9/2) Witzke (4), Ivic (4), Sunnefeldt (4), Gebala (3), Wiesmach (3), Ernst (2), Krzikalla (1), Binder (1)
Tore Flensburg: Kjær Møller (8), Jakobsen (4/2), Hansen (4), Semper (3), Rød (3), Lindskog (2), Hald Jensen (2), Golla (1), Larsen (1)

(ine)

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