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Rauchwolken vom Vulkan auf Island behindern Flugverkehr in Europa

am . Veröffentlicht in International

Rauchwolken vom Vulkan auf Island behindern Flugverkehr in EuropaReykjavik. Der Vulkan am Eyjafjalla-Gletscher auf Island, der vor drei Wochen nach fast 200 Jahren wieder ausgebrochen ist, sorgt am heutigen Donnerstag für massive Einschränkungen im internationalen Flugverkehr.

 

 

 

 

 

 

Die aufsteigende Asche des isländischen Vulkans hat heute zu massiven Behinderungen des europäischen Flugverkehrs geführt. Für den Flugverkehr ist die momentane Wetterlage denkbar ungünstig, da die Rauch- und Aschewolken des Vulkans bis in den britischen und skandinavischen Luftraum getragen werden. Die Behörden in Großbritannien haben daher die Flughäfen Aberdeen, Edinburgh und Glasgow geschlossen. Zudem müssen auch Passagiere in Dänemark und Norwegen Flugausfälle und -behinderungen hinnehmen. Bislang steht noch nicht genau fest wie lange diese Einschränkungen noch anhalten. Die Meteorologen sprechen davon dass die Aschewolken noch bis zum Freitag in diese Richtung abziehen könnten.
Die isländischen Behörden hatten auf Behinderungen für Schweden, Finnland und die Teile im Nordwesten Russlands hingewiesen.
Seit 1823 ist der Vulkan inaktiv geblieben, war dann aber am 21. März erstmals wieder ausgebrochen. Die Region um den Eyjafjalla-Gletscher ist recht dünn besiedelt und die wenigen auf abgelegenen Bauernhöfen lebenden Menschen wurden nach Ausbruch des Vulkans sofort evakuiert. Wenigen Tage später kehrte sie zwar wieder in ihre Häuser zurück, mussten aber das Gebiet nun wieder wegen der hohen Aktivität des Vulkans verlassen. Für die örtlichen Behörden ist aber weniger die Aschesäule ein Problem, denn die riesigen Mengen an Schmelzwasser bringen weitere Gefahren für die Region im Süden von Island.
Die Insel im Atlantik ist durch vulkanische Aktivitäten entstanden. Auf Island befinden sich mehr als 140 Vulkane, von denen noch etwa 30 aktiv sind.


(msc)

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