| Viele Ungereimtheiten wegen DRK-Pleite in Borna |
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| Mittwoch, den 24. Dezember 2008 um 20:01 Uhr | |||
Borna. Nach der Pleite der DRK Rettungsdienst GmbH werden immer mehr Stimmen laut, die von Misswirtschaft und Dumpinglöhnen reden. Die DRK Rettungsdienst GmbH war bereits im Mai diesen Jahres in die Schlagzeilen geraten.Im Mai wurde den Verantwortlichen bereits Misswirtschaft vorgeworfen. Zudem kam noch, dass das DRK sich eine Gewerkschaft heraussuchte, die des Öfteren schon Negativschlagzeilen in Bezug auf Lohndumping gemacht hatte. Zudem wurde auch versucht, dass die ver.di-Mitglieder in diese Gewerkschaft wechseln und dies ausgerechnet bei einer GmbH als Mitglied der DRK-Gemeinschaft, im Normalfall in besonderer Weise den humanitären Zielen verpflichtet sein müsste. (wir berichteten ) Es ist auch sehr unverständlich, dass die finanziellen Engpässe in Borna erst zwei Tage vor dem Heiligen Abend so heikel wurden, dass in einer Nacht und Nebel-Aktion, die Rettungswache geräumt wurde. Auch wurde vom Bornaer DRK immer von “nur“ 38 Mitarbeitern gesprochen, obwohl dort 42 beschäftigt sind. Und aus welchem Grund bekamen die Mitarbeiter nur eine minimale Gnadenfrist, um am Montagabend ihre persönlichen Sachen aus der Rettungswache zu holen und ihnen zusätzlich noch ein Hausverbot auferlegt wurde. Offiziell hatten die Mitarbeiter dann erst am Dienstag erfahren wie es um ihren Arbeitgeber steht. Der Rettungszweckverband (RZV) schien schon vorher von der Nacht und Nebelaktion zu wissen, denn pünktlich um 07:00 Uhr wurden die Fahrzeuge, die zwar Eigentum des RZV sind aber das Hoheitszeichen des Roten Kreuzes tragen, an die Johanniter und die Firma Krankentransport Ost-West übernommen. Vom Betriebsrat und der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di wird vermutet, dass man sich mit Hilfe dieser Methoden von die Mitarbeitern los werden möchte, die sich für vernünftige Arbeitsbedingungen und eine gerechte Vergütung einsetzen. Die Hilfesuchenden erwarten nach dem Betätigen des Notrufes, dass schnelle kompetente und vor allem auch motivierte Hilfe kommt. Die Rettungsassistenten und Rettungssanitäter müssen im Dienst ständig fit sein, egal ob sie am Mittag oder in der Nacht alarmiert werden. Zudem müssen auch die Kapazitäten an Personal vorhanden sein, dass die Mitarbeiter Zeit zur Weiterbildung haben und sich in der Firma an die Arbeitszeitgesetze gehalten werden kann. (msc)
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Borna. Nach der Pleite der DRK Rettungsdienst GmbH werden immer mehr Stimmen laut, die von Misswirtschaft und Dumpinglöhnen reden. Die DRK Rettungsdienst GmbH war bereits im Mai diesen Jahres in die Schlagzeilen geraten.


