| Sachsens Verkehrsminister fordert Bahn für Bürger statt für Aktionäre |
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| Donnerstag, den 20. November 2008 um 12:13 Uhr | |||
Dresden. Sachsens Verkehrsminister Thomas Jurk hat die Pläne der Deutschen Bahn AG Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2008 kritisiert. Die Bahn will den Eisenbahnfernverkehr zwischen Leipzig und Dresden mit dem Fahrplanwechsel auf einen Zweistundentakt zu reduzieren.Im gleichen Zusammenhang forderte Jurk eine grundsätzliche Neuausrichtung der Geschäftspolitik des Unternehmens. Sachsens Verkehrsminister hatte am Dienstag den Konzernbevollmächtigten der Bahn für Mitteldeutschland ins Ministerium einbestellt. Jurk: “Ich fordere von der DB AG, die aufgrund der aufgetretenen Sicherheitsprobleme geplanten Einschnitte im ICE-Verkehr zwischen Leipzig und Dresden vollständig zurückzunehmen.“ Zudem solle die Bahn, laut Jurk, durch kulante Preisangebote bis zum Wiedereinstieg in den ICE-Komfort dafür sorgen, dass die Kunden dem Verkehrsmittel Eisenbahn die Treue halten. ![]() “Es kann nicht sein, dass die Bahn der wichtigsten innersächsischen Verbindung dauerhaften Schaden zufügt.“ Es solle einen grundsätzlichen Wechsel in der Ausrichtung des Unternehmens erfolgen: “Wir brauchen keine Eisenbahn, die einerseits auf Hochglanzbroschüren potenziellen Aktionären immer höhere Gewinne ausweist und andererseits Verkehrsleistungen reduziert, treue Kunden verprellt und dringend notwendige Infrastrukturmaßnahmen behindert. Mit attraktiven Angeboten zu fairen Preisen könnte man angesichts der hohen Kraftstoffpreise viele Menschen zum Umsteigen vom Auto auf die Bahn motivieren. Leider ist die DB AG dabei, durch kurzsichtiges Denken und Handeln eine vielleicht einmalige Chance zu verspielen.“ Die derzeitige Geschäftspolitik der DB AG steht nach Meinung des Ministers im krassen Gegensatz zu den grundsätzlich guten Rahmenbedingungen für das Transportmittel Eisenbahn. (ssc)
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Dresden. Sachsens Verkehrsminister Thomas Jurk hat die Pläne der Deutschen Bahn AG Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2008 kritisiert. Die Bahn will den Eisenbahnfernverkehr zwischen Leipzig und Dresden mit dem Fahrplanwechsel auf einen Zweistundentakt zu reduzieren.



