facebook Twitter Youtube RSS

Gewerkschaft ver.di ruft Beschäftigte des Online-Versandhändlers Amazon erneut zum Streik auf

am . Veröffentlicht in Wirtschaft

Gewerkschaft ver.di ruft Beschäftigte des Online-Versandhändlers Amazon erneut zum Streik aufLeipzig. Die Beschäftigten des Online-Versandhändlers Amazon an den Standorten Leipzig, Bad Hersfeld, Graben bei Augsburg und Rheinberg sind seit dem heutigen Montag (0:00 Uhr) zum Streik aufgerufen.

 

Wie es von Seiten der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hieß, ist der Grund des erneuten Streikaufrufes, der noch immer schwelende Kampf um einen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Online-Versandhändlers. Neben dem Tarifabschluss fordern die Gewerkschafter für die Beschäftigten Lohnerhöhungen, Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie gute Pausenregelungen.
Beginnen soll der zweitägige Ausstand am Montag, den 22.09.2014, um 00:00 Uhr in Leipzig. Zeitgleich seien aber auch die Amazon-Beschäftigten an den Standorten in Bad Hersfeld, Graben bei Augsburg und Rheinberg zum Streik aufgerufen.
“Auch dieses Jahr verweigerte Amazon seinen Beschäftigten das Urlaubsgeld. Das tarifliche Urlaubsgeld im Versandhandel wären 1.026 € gewesen. Amazon lehnt weiterhin die Aufnahme von Tarifverhandlungen ab. Wir halten an unserem Ziel fest: tariflich verankerte, existenzsichernde Einkommen, gute tarifliche Regelungen für die Gestaltung von Arbeitszeit und Pausen. Dafür rufen wir heute erneut zum Streik auf.“, so Streikleiter Thomas Schneider in Zusammenhang mit dem erneuten Streikaufruf. ver.di-Verhandlungsführer Jörg Lauenroth-Mago ergänzte: “Unser Ziel bleibt die Aufnahme von Tarifverhandlungen und die Vereinbarung branchenüblicher Tarifbedingungen im Versandhandel. Sollte Amazon weiter die Aufnahme von Verhandlungen ablehnen, werden wir keine Ruhe geben. Wir werden nicht zulassen, dass Amazon sich auf dem Rücken der Beschäftigten Wettbewerbsvorteile verschafft. Wir brauchen tarifliche Regelungen zur Bezahlung, der Arbeitszeit- und Pausenregelung und zum Weihnachts- und Urlaubsgeld. Die extensive Nutzung von Befristungen muss eingeschränkt werden.“

(msc)

 

Weiteres zum Thema:

 

 

Diesen Beitrag teilen
FacebookTwitterLinkedInGoogle Plus

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen