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Freistaat Sachsen ordnet landesweite Aufstallung von Geflügel an

am . Veröffentlicht in Sachsen

Freistaat Sachsen ordnet landesweite Aufstallung von Geflügel anLeipzig. Basierend auf der Risikobewertung nach dem Fund einer mit Vogelgrippe infizierten Reiherente in Leipzig hat die Landesdirektion Sachsen in Abstimmung mit dem Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz für das gesamte Gebiet des Freistaates die sofortige Aufstallung des Geflügels angeordnet.

 

“Eine landesweite Stallpflicht in Sachsen ist angemessen“, sagte Gesundheitsministerin Barbara Klepsch. “Wir wollen damit der Einschleppung oder Verschleppung der Geflügelpest in die heimischen Haus- und Nutzgeflügelbestände vorsorglich und konsequent entgegenwirken.“
Das Virus der hochpathogenen aviären Influenza (HPAI) H5N8 wurde in Europa (Polen, Ungarn, Österreich und der Schweiz) und in Deutschland (Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern) sowohl bei mehreren Wildvögelnals auch in Hausgeflügelbeständen amtlich festgestellt.
Entsprechend der Geflügelpest-Verordnung wurden ein Sperrbezirk und ein Beobachtungsgebiet um den Fundort des infizierten Vogels am Cospudener See eingerichtet. Weiterhin erfolgten bereits am 13. November klinische und virologische Untersuchungen der Hausgeflügelbestände im Sperrbezirk.
Mit der aktuellen Risikoeinschätzung bewertet das Friedrich-Löffler-Institut für die Bundesrepublik Deutschland das Risiko für die Einschleppung und Verbreitung von HPAI-Virus in Hausgeflügelbestände durch Wildvögel, insbesondere bei Geflügelhaltungen in der Nähe von Wasservogelrast- und Sammelplätzen als hoch.

(ine)

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