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Toter bei schwerem ICE-Unfall nahe Köthen

am . Veröffentlicht in Mitteldeutschland

Toter bei schwerem ICE-Unfall nahe Köthen  Köthen. Am Freitagmorgen um 07:32 Uhr kam ein Mann bei einem schweren Unfall mit einem ICE ums Leben. Die Insassen des Zuges blieben unverletzt. Das Unglück ereignete sich an einem Bahnübergang im Landkreis Anhalt-Bitterfeld.

 

 

 

Wie es von Seiten der Bundespolizei hieß, wurde am Freitagmorgen ein PKW an einem Bahnübergang in Dornbock (zwischen Sachsendorf und Wulfen) von einem ICE der Deutschen Bahn AG erfasst und mehrere hundert Meter mitgeschleift worden. Der ICE 1741 war zu diesem Zeitpunkt mit einer Geschwindigkeit von rund 160 km/h auf dem Weg von Hannover über Magdeburg nach Leipzig und Dresden. Das mitgeschleifte Fahrzeug wurde durch den Aufprall völlig zerstört.
Der PKW befand sich zum Zeitpunkt des Unglücks auf den Gleisen. Es wird vermutet, dass der Fahrer an den Halbschranken vorbei gefahren war.  Der Mann überlebte nicht.
Der Lokführer des ICE und der Zugbegleiter haben einen Schock erlitten.
Von den rund 200 Reisenden, die sich zum Unglückszeitpunkt im Zug befanden, wurden mit einem anderen Zug bis zum nahegelegenen Bahnhof Sachsendorf gebracht. Von dort aus wurden sie in Bussen wurden weiter nach Halle und Leipzig gebracht.
Die Räumung der Unfallstelle dauerte bis in die Nachmittagsstunden. Nach Angabne der Deutschen Bahn AG ist die Strecke jedoch seit 14:00 Uhr wieder freigegeben.
Die Bundespolizei hat die Untersuchungen zum Unfallhergang aufgenommen.

(msc)


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